Kaum etwas hat unser Leben so im Griff wie unsere Ernährung. Dabei geht es mittlerweile bei weitem nicht mehr nur darum, was schmeckt, was günstig oder was in Reichweite ist. Ernährung ist zur Wissenschaft geworden, aus gutem Grund, wie wir vom Wodstore finden. Von Paleo bis Carnivore, von Searsdiät bis zu ketogener Ernährung: Für jedes Ernährungskonzept gibt es mittlerweile einen Namen, hunderte, wenn nicht tausende Rezepte und unzählige Ideen, die dir bei der Umsetzung helfen wollen. Einfache Konzepte für Diäten bestehen einfach nur daraus, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Man reduziert die Kalorien, entweder über den Tag verteilt oder isst nur auf einen gewissen Zeitabschnitt beschränkt, um so abnehmen zu können.

Ernährungsmodelle kommen in allen Formen und Farben:

Andere Ernährungsformen setzen auf Reduktion, viele davon sind auch ethisch motiviert. Die bekannteste Form ist zweifelsohne die der vegetarischen oder sogar veganen Ernährung. Dabei sorgt vor allem die vegane Variante regelmäßig für Furore. Zu reduziert, fast schon religiös, so sagen die einen. Die anderen, die im Veganen geblieben sind, freuen sich über mehr Energie, eine bessere Verdauung oder leichteren Schlaf. Doch wer hat nun recht? Sind es die Fleischfresser oder die Pflanzenjünger? Wie so oft ist die Antwort auf die Frage aller Fragen nicht leicht zu finden und für jeden verschieden. Doch wir vom Wodstore haben uns auf Spurensuche begeben, von der Kalbshaxe zur Haferkleie, um dir wenigstens auf dem Weg der Entscheidungsfindung behilflich zu sein. Schließlich wollen wir auch wissen, ob wir mit veganen Proteinriegeln auch unser Soll erfüllt bekommen oder ob an Fleisch kein Weg vorbeiführt.

To keep you informed: Was beinhaltet der vegane Lifestyle?

Vegane Ernährung und veganes Leben sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Während die Ernährung „nur“ Verzicht übt, wenn es um Essen und Getränke geht, dann führt ein pflanzenbasiertes Leben noch andere Argumente ins Feld. So werden etwa keine tierischen Produkte im Alltag verwendet; keine Schuhe aus Leder, kein Haargel mit Bienenwachs als Inhaltsstoff, die Liste ist lang. Die Ernährung setzt einen Schritt früher an. Hier werden nicht nur Fleisch und Fisch ausgelassen, auch auf Eier und Milchprodukte fällt eine moralische Steuer. Das heißt für dich: Whey-Protein ist nicht mehr im erlaubten Spektrum enthalten. Dafür holst du viel über Erbsen, Haferflocken, Linsen und Superfoods wie Quinoa und Chia auf.

Sarah Ziemens wodmagazin barebells vegan protein bar test

Woraus bestehen vegane Proteinriegel?

Während die Hauptzutat in einem normalen Protein Bar, der auf Vollkost setzt, Whey ist, sind pflanzliche Alternativen oftmals komplexer im Rezept. Sehen wir uns exemplarisch den Vegan Protein Bar von Barebells an, so fällt eins auf: Die Proteinquellen sind vielfältiger, bestehen nämlich aus Reis, Erbsen und Soja. Um für den nötigen Crunch zu sorgen, wird zusätzlich eine höhere Dichte an Nüssen verarbeitet. Doch auf eins musst du leider verzichten, wenn du dich an pflanzliche Proteinriegel wagen willst: Der Überzug aus Milchschokolade fällt leider weg, da Milch im Standardverfahren von Kühen stammt. Dafür hast du allerdings die Chance, neue Geschmackrichtungen zu entdecken, die nicht den gewohnten Weg deines Gaumens gehen.

Vorteile von veganem Protein:

Die Wertigkeit macht es: Die Nährstoffdichte ist nur einer der Faktoren, die für gesunde Ernährung eine Rolle spielen. Zusätzlich spielen noch Dinge wie die Möglichkeit der direkten Aufnahme in den Kreislauf, die Verträglichkeit für den Darm oder die Komplexität der Nährstoffe eine Rolle. Das klingt dir zu kompliziert? Wir formulieren das, was wir sagen wollen neu:

Proteine aus Fleischquellen haben (generell gesprochen) eine hohe Wertigkeit für den Körper. Proteine aus Pflanzen wie Erbsen und Soja stecken hierbei zurück. Doch sie sind oftmals mit weniger Fett belastet. Das wiederum wiegt die geringere Nährstoffdichte auf, gerade wenn du dich in einer Diät befindest. Pflanzliche Proteinriegel sorgen also für bessere Eiweißquellen, je nachdem, aus welcher Lebenssituation heraus du sie zu dir nimmst. Hinzu kommt, dass du das Rezept einfach verstehst, wenn du dich in der Küche auskennst. Gerade für Athleten der funktionellen Fitness ist das von ungemeinem Wert. Die Lebensmittel, deren Herstellung wir nicht begreifen, sind oftmals zu verarbeitet. Ein Grundsatz des ausgewogenen Essens ist schließlich, dass verarbeitete Lebensmittel immer schlechter sind als die, die näher an ihrer Urform liegen.

Allergiker aufgepasst!

Wer zusätzlich noch unter einer Intoleranz gegenüber Laktose leidet, der sollte sich mit den Vegan Protein Bars nicht nur aus moralischer, sondern auch aus verdauungstechnischer Sicht beschäftigen. Pflanzliche Proteine verursachen immerhin nur einen Bruchteil des Völlegefühls, was du bei Produkten mit Milch verspürst.

Ernährungstipps für einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt:

Ein Blick in die Zutatenliste der Vegan Protein Bars von Barebells verrät, was du wissen musst: Als Veganer musst du nicht verzichten, nur umdenken. Waren vorher Gummibären dein Snack of choice, dann sind es jetzt Walnüsse und Cashews. Ging dein Oatmeal vorher nicht ohne Schokocreme über den Tisch, kannst du dich jetzt an Fruchtmus versuchen. Haben deine Suppen und Mittagessen auf Fleisch gesetzt? Dann kannst du dich daran versuchen, mehr pflanzliche Ballaststoffe einzubringen, sodass du gesättigt bist. In Kombination mit den richtigen Gewürzen und Aromen im Hintergrund schmeckt sowieso alles zwei Mal besser, das gilt für Proteinriegel genauso wie für Eintöpfe oder ein deftiges Chili. Brokkoli, Grünkohl, Quinoa und Leinsamen sind Gamechanger für Veganer.

Das Fazit: Sind vegane Proteinriegel sinnvoll?

Eiweiß braucht jeder. Und einen süßen Zahn hat auch jeder einmal. Doch dafür muss kein tierisches Produkt mehr herhalten. Über Ausweichrezepte und leckere Eigenkreationen kann man viel Neues entdecken. Die Protein Bars von Barebells sind auch in der pflanzlichen Version ein absoluter Leckerbissen. Wir vom Wodstore sind Fan von tierfreier Ernährung. Wie steht es um dich? Muss es immer ein Steak sein oder gehörst du mittlerweile auch zum Team Vegan Bar und Gemüsecurry? Schreib uns dazu gern einen Kommentar!
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13 augustus 2021 — Hannes Beyer

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