Benchmark Workouts im Functional Training: Warum du sie regelmäßig testen solltest

Benchmark Workouts im Functional Training: Warum du sie regelmäßig testen solltest

Maximilian Kelm |

Functional Training lebt von Dynamik und Vielfalt – doch wer auf Dauer besser, schneller oder stärker werden möchte, braucht mehr als nur Abwechslung. Es braucht ein klares Feedback darüber, wo du aktuell stehst. Genau hier kommen sogenannte Benchmark Workouts ins Spiel. Sie sind der Prüfstein deines Trainings, zeigen dir deinen Fortschritt schwarz auf weiß und bringen ein Stück messbare Struktur in deinen Trainingsalltag.

Was steckt hinter einem Benchmark Workout?

Ein Benchmark Workout ist ein festgelegtes Trainingsprotokoll, das sich in seiner Ausführung nicht verändert: Gleiche Übungen, gleiche Wiederholungszahlen, gleiche Rahmenbedingungen. Anders als bei normalen Workouts geht es hier nicht primär um den Trainingsreiz, sondern um die Auswertung deiner Leistungsfähigkeit. Diese Workouts dienen also als verlässlicher Referenzpunkt, um Entwicklungen über Wochen oder Monate objektiv erfassen zu können.

Manche dieser Workouts sind weltweit bekannt – oft unter speziellen Namen, die sich in der Community etabliert haben. Andere wiederum werden individuell von Studios oder Coaches entwickelt. Allen gemeinsam ist jedoch: Sie können immer wieder unter identischen Voraussetzungen durchgeführt werden, was eine faire Vergleichbarkeit ermöglicht.

Warum lohnen sich solche Workouts?

Benchmark Workouts geben dir etwas, das im Training oft fehlt: eine objektive Messlatte. Sie beantworten dir ganz konkret, ob du dich verbessert hast – sei es durch schnellere Zeiten, präzisere Bewegungsabläufe oder höhere Wiederholungszahlen. Diese Form der Rückmeldung schafft ein klares Ziel und kann enorm motivierend wirken. Anstatt ins Blaue zu trainieren, hast du ein Etappenziel, auf das du hinarbeiten kannst.

Gleichzeitig liefern sie wichtige Daten für eine durchdachte Trainingsplanung. Coaches können anhand deiner Leistung gezielt anpassen – sei es durch neue Schwerpunkte oder gezielte Belastungssteuerung. Und nicht zuletzt wächst durch solche Checks auch dein Selbstbewusstsein: Du weißt, was du kannst – und das gibt deinem Training Richtung und Tiefe.

Wie du Benchmark Workouts sinnvoll in deinen Trainingsalltag integrierst

Ein Benchmark entfaltet seine volle Wirkung nur, wenn du ihn regelmäßig wiederholst – etwa alle sechs bis zwölf Wochen. Entscheidend ist, dass du deine Ergebnisse sorgfältig dokumentierst. Ob per App oder klassischem Notizbuch: Halte Zeiten, Wiederholungen, verwendetes Equipment und mögliche Anpassungen fest. So kannst du beim nächsten Durchlauf exakt nachvollziehen, ob du dich verbessert hast – und woran du weiter arbeiten kannst.

Wichtig dabei: Vergleiche nur Leistungen, die auch wirklich vergleichbar sind. Eine saubere Technik hat Vorrang vor Sekundenjagd, und auch Skalierungen solltest du transparent dokumentieren. Nur so bleibt der Vergleich aussagekräftig und motivierend.

Unterstützendes Equipment – dein Plus an Sicherheit und Effizienz

Gerade bei Benchmark Workouts lohnt es sich, in sinnvolles Equipment zu investieren. Denn wenn du regelmäßig an deine Grenzen gehst, sollten Schutz, Stabilität und Effizienz nicht dem Zufall überlassen werden. Die richtigen Tools helfen dir dabei, deine Leistung sicher und sauber abzurufen – besonders bei intensiven oder technisch anspruchsvollen Übungen.

Hier drei Essentials, die du für deine Benchmarks unbedingt auf dem Schirm haben solltest:

  • Gewichthebergürtel
    Ein stabiler Gürtel unterstützt deine Körpermitte bei schweren Lifts wie Squats, Deadlifts oder Thrusters. Er hilft dir, die Spannung im Core besser zu halten, entlastet den unteren Rücken und gibt dir das nötige Sicherheitsgefühl, wenn du an dein Limit gehst.

  • Grips für Pull-Ups & Rig-Arbeit
    Deine Hände sind bei vielen funktionellen Workouts der limitierende Faktor. Gute Grips schützen vor Hautrissen, verbessern den Halt an der Stange und ermöglichen dir saubere Wiederholungen – ob bei Pull-Ups, Toes-to-Bar oder Muscle-Ups. Weniger Unterbrechungen, mehr Wiederholungen, bessere Zeiten.

  • Springseil mit individuellem Setup
    Gerade bei Benchmark Workouts mit Cardio-Komponenten wie Double Unders oder schnellen Sprints macht ein auf dich abgestimmtes Springseil den Unterschied. Die richtige Länge, ein angenehmes Griffgefühl und eine gute Kugellagerung verbessern nicht nur dein Timing, sondern auch die Technik – und sparen wertvolle Sekunden.

Mit dem passenden Equipment wird dein Benchmark nicht nur messbarer, sondern auch nachhaltiger. Du kannst deine Leistung unter optimalen Bedingungen abrufen – und das mit mehr Kontrolle, Komfort und Sicherheit.

Fazit: Benchmarks machen Fortschritt sichtbar – und greifbar

Benchmark Workouts sind mehr als nur Tests – sie sind Wegweiser. Sie zeigen dir nicht nur, was du bereits erreicht hast, sondern auch, wo du noch Potenzial hast. Durch die regelmäßige Wiederholung entwickelst du ein klares Gefühl für deine Fortschritte, bleibst motiviert und gibst deinem Training eine klare Richtung.

Wenn du deine Ergebnisse festhältst, auf saubere Technik achtest und dich gezielt vorbereitest, wirst du nicht nur besser – du wirst dir auch deiner Stärke bewusster. Und genau das bringt langfristig echte Freude am Training.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.