Fitness treibt mitunter ganz seltsame Blüten zutage. So kommt es, dass dir in deinem Local Gym eventuell ein Präparat angedreht wird, was überspitzt gesagt Krebs heilen, Libido steigern und 20 Kilo Masse in zwei Tagen hervorbringen soll. Gleichzeitig findet sich Workout Gear in mannigfaltiger Sinnlosigkeit. Sollten wir uns noch ein paar Jahre auf dem Markt für Trainingsequipment bewegen, so wird mit Sicherheit ein Topf mit integrierter Hantel das Internet und sämtliche Werbermärkte überfluten. Wo soll man als Sportler dort noch filtern können, was gut ist und was nicht? Zwar stinkt Eigenlob, doch wir vom wodstore können dir versprechen, dass wir hinter dem, was wir tun, absolut stehen. Wir verkaufen keinen Bullshit und nichts, wo man den direkten Sinn von Equipment und Supplement nicht wenigstens erahnen kann. Lieber ein ausgesuchteres Sortiment, dafür Qualität.

So kommt es, dass unser Blog auch dazu dient, einzelne Produktkategorien zu spiegeln und dir ihren jeweiligen Sinn oder Unsinn zu offenbaren. Wundermittel gibt es nicht, jedes Ergänzungsmittel, jedes Trainingsgerät hat nur einen konkreten Nutzen. Genauso verhält es sich mit Boostern. Sind sie tatsächlich eine Wunderwaffe auf dem Weg zu mehr Gains oder sind sie eine geschmacksintensive Geldverschwendung mit undurchsichtiger Zutatenliste? Wir bringen dir essenzielle Fakten näher!

Was sind Trainingsbooster?

Trainingsbooster sind nicht essenziell. Sie bestehen schließlich nicht aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen in Reinform. Sie sind kein Bestandteil einer routinierten, grundnahrungsmittelbasierten Ernährung. Doch das macht sie nicht schlechter, sondern nur im Zielkreis begrenzt. Booster wie der von SportlerPlus tragen den Sinn in sich, dich beim Workout mächtig unter Strom zu setzen. Die Inhaltsstoffe reichen in ihren Einsatzbereichen von Aminosäuren zur Muskelbildung und zum Transport von Stoffen über Koffein und Taurin für den Effekt des Wachmachers. Die Menge und die Zusammensetzung an zusätzlichen Nährstoffen, mit denen der Booster versetzt wird, kann variieren.

Die Zielsetzung des Focus-Drinks ist klar: Er treibt dich dort an, wo „nüchtern“ nicht mehr viel im Tank gewesen wäre. Gerade nach einem langen Arbeitstag oder einer schlechten Nacht kann es sinnvoll sein, wenn du dich durch diesen legalen Kick zusätzlich für deine Class motivierst. Der Zündeffekt, der im Körper dabei ausgelöst wird, hat ohne Vorerkrankungen keine negativen Effekte auf dich oder dein Wohlbefinden, solange man es nicht übertreibt.


Wie wirkt Koffein im Körper?

Ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Boosters ist Koffein. Meistens sind die Mengen auf circa 30 Milligramm pro 100 Milliliter Drink dosiert, leichte Schwankungen in beide Richtungen sind aber möglich. Doch was genau löst Koffein in uns aus und wie kannst du dir die Wirkung zunutze machen?

Die grobe Nutzbarkeit von Koffein ist dir sicherlich bekannt. Denk einmal zurück, wann du den letzten Tag im Außendienst oder im Büro ohne eine große Tasse Kaffee überlebt hast, wenn eine Tasse überhaupt reicht. Lang her, oder? Schließlich bringt Koffein eine gewisse Art der Motivation mit sich, die man sonst schwer bekommt.

Der Auslöser dafür liegt aber, wie so oft, im Detail. Koffein ähnelt im Aufbau dem Stoff Adenosin. Dieser Botenstoff ist dafür verantwortlich, dass du müde wirst. Wenn dein Schlafrhythmus aus dem Lot geraten ist, werden also oft adenosinähnliche Stoffe aufgewandt, um deinen Rhythmus wiederzufinden und dich wieder an eine normale Schlafenszeit anzugleichen. Koffein verursacht das direkte Gegenteil. Die Adenosinrezeptoren werden von Koffein besetzt, sodass dein Körper im Inneren „auf Angriff schaltet“.

Die Müdigkeitssignale werden also gehemmt, dein Hirn wird unter konstanten, positiven Stress gesetzt, bis die Wirkung abklingt. Was drastisch klingt, sorgt schlicht und einfach nur für einen Normalbetrieb der Organe und nicht für die Einleitung einer Art Ruhezustand, wie er kurz vor dem Schlafengehen zum Einsatz gebracht wird. Adenosin legt deinen Kopf auf das Kissen, während Koffein ihn wieder anhebt.

Wer sollte Booster nutzen?

Einfache Booster ohne massive Dosierungsabweichungen sind für so ziemlich jeden geeignet, der sowohl im Leben als auch im Training steht. Der Nutzen von Koffein ist wissenschaftlich bis ins Kleinste begründet, der Test steht dir also frei. Willst du Müdigkeit loswerden oder suchst nach Motivation, ist der Mix aus Aminosäuren und Koffein vielleicht ein gangbarer Weg für dich.

Abseits davon sorgen Marken wie fos oder SportlerPlus nicht nur für den nötigen Kick vor den nächsten Deadlifts, sondern liefern auch einen Cocktail an Nebenstoffen, der sich gewaschen hat. Sollte dir das nicht reichen, unterzieh die beiden Trainings-Supporter in Drinkform einmal einem Taste-Test und schreib uns deine Meinung als Bewertung. Du wirst nicht enttäuscht sein, versprochen!

Ab wann verlässt du dich zu sehr auf Supplements?

Wie wir dir hier schon oft predigen, ist Nahrungsergänzung nicht alles. Du solltest nicht in jeder Einheit auf Booster setzen, um die Wirkung nicht auszubremsen. Mal nüchtern, mal „geboostert“ trainieren, dann erzielst du sportlich gesehen die größten Erfolge. Wenn du darüber hinaus Reaktionen verspürst, die dir unbekannt vorkommen (erhöhter Puls oder Ruhelosigkeit), ist es Zeit, eine Pause einzulegen. Um deinen persönlichen Bedarf zu ermitteln, hältst du dich am besten an offizielle Dosierungsempfehlungen. Doch alles in allem dienen Booster als hervorragende Ergänzung, falls sonst nichts mehr geht.

Wie sieht es bei dir aus? Wartet vor der Box ein eiskaltes fos auf dich oder gehst du nüchtern an die Hantel? Lass es uns wissen!
Januar 06, 2022 — Hannes Beyer

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