Sarah Ziemens: Die Undercover-Inspiration

Sarah Ziemens: Die Undercover-Inspiration

Sarah Ziemens liefert dir in der aktuellen Folge unseres wodmagazin-Podcasts Insights über ihre sportliche Kindheit, über ihren Selbstwert und ihre Art, zu denken. In Kopf und Herz schauen, das kannst du durch Sarah. Wir sind ihr zu Dank verpflichtet. Nicht nur, weil sie beim Hören und Sehen schlicht ein gutes Gefühl entwickelt und für Entspannung sorgt. Nicht nur, weil sie im Bereich von Kraft und Ausdauer liefert. Das Gespräch mit Max verläuft dermaßen organisch, dass du nebenbei schon das herausziehen kannst, was du wissen willst. Entspannung durch Input? Mit Sarah ist das im wodmagazin möglich!

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„Was interessiert die Leute so an mir, frage ich mich da?“ Dieser Satz, der direkt zum Anfang des neuen Podcasts fällt, der beschreibt Sarah ziemlich gut. Sarah ist Hamburgerin, 24 und ihres Zeichens „ein bisschen mit Crossfit und Gewichtheben“ verbandelt. Parallel hat sie sich eine gewisse Präsenz auf Instagram aufgebaut und sammelt dort unaufhörlich Sympathiepunkte.
Doch wie „ist Sarah entstanden“ und wo geht es noch hin?

Sarah Ziemens Die Undercover-Inspiration Podcast wodstore wodmagazin

Wie kam die sportliche Karriere?

Functional Fitness kam durch eine Freundin. Sarah sprang ins kalte Wasser, besuchte Crossfit Ahoi und war direkt hooked. Mitgliedsvertrag unterschrieben, Feuer frei. Einziger Downer des Tages: Das Duschen fiel schwer. Zwar ist es, wie du vielleicht weißt, nach einer Class dringend nötig, Blut, Schweiß und etwaige Tränen loszuwerden, doch Sarahs Arme und Schultern wollten kaum mitspielen.

Das, was vorher war:

Vorher hat sich der klassische Weg des Athleten abgezeichnet. Vor der „Fitnessphase“, die rein im Studio stattfand, kam die Sportprägung schon durch das Elternhaus. Die Familie ist im Bodybuilding verwurzelt, teilweise mit deutschen Meistern im Stammbaum.
Sarah startete über das Schwimmen in den Wettkampfsport und griff „ganz nebenbei“ im Ballett und im Reiten an. Daher kamen Körperspannung, Koordination und der fokussierte Blick in Momenten, in denen es darauf ankommt. Ballett tut weh, schwimmen zehrt an der Ausdauer, Reiten ist ein Mittel der Kommunikation. Sie lernte, in sich hineinzuhorchen, zu planen und dann zu arbeiten, wenn es nötig war. Drei Sportarten, die teilweise gleichzeitig liefen, verursachen einen vollen Terminplan. Aufgrund dessen, so finden wir, hat Sarah nun einen Vorteil gegenüber anderen Alltagsathleten und Wettkämpferinnen: Immerhin wusste sie schon als Kind, welcher Sport wie viel von ihr abverlangt und musste sich ihre Kraft dementsprechend einteilen. Functional Fitness, Physio, Ernährung und Job laufen also schlussendlich genauso organisiert ab, wie sie es schon von Kindestagen an gewohnt ist.

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Wann kam der erste Wettkampf?

In der Box gibt es selbstredend immer ein Competition-Team. Sarah kam damit durch ihr hohes Pensum, 4-5 Einheiten zu Beginn, ins Gespräch mit den Coaches, die sie zusätzlich motivierten. Nach den ersten Tiefen, die beim Leistungsplateau kommen, kam die „Cry me a river Challenge“ 2017. Schlag auf Schlag folgten die Fitnessbundesliga, der German Throwdown, Weightlifting-Competitions, der Halfway There Throwdown und der Fibo-Showdown. Nervosität? Ja! Weltklasse-Athleten, Zuschauer, das Rampenlicht blendet. Wie Sarah selbst sagt, ist diese Art des Messens nicht nur inspirierend, sondern auch von viel mehr Adrenalin geschwängert. Manche Wettkämpfe wurden von Gelenkproblemen begleitet, durch Erkältungen erschwert und durch kraftschmälerndes Lampenfieber beeinflusst. Doch schlussendlich stammt aus Situationen wie diesen, gesäumt von Vollmaschinen und Kraftpaketen, eine neue Art des Selbstbewusstseins. Competitions lassen, wenn auch im Nachhinein, mit dem richtigen Denkansatz die Comfort Zone wachsen.

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Teams als Teil der sportlichen Zukunft:

Wie sehr die Comfort Zone mit der richtigen Betreuung und einem starken Team wachsen kann, hat man an der Fitnessbundesliga gesehen, die Sarah zusammen mit dem Team von Crossfit Hammerbrook als Drittplatzierte für sich abschließen konnte. Hier hat sich ein Drive entwickelt, der nicht vergleichbar ist mit Individuals. Wie immer gilt: Die Mischung machts.

Zukünftig, wenn auch in naher Zukunft, folgt Double Trouble im Rheingym als Zweierteam mit Shagel Butt und Battle the Beach mit Annika Kraft. Im Team wodstore reißt Sarah Ziemans hoffentlich in unserem Namen alles ab, gräbt auch ohne Zugehörigkeit zum wodstore den gesamten Strand auf links und liefert eine Knockout-Performance vom Feinsten ab. Wir drücken schon proaktiv die Daumen!

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Body Positivity durch Functional Fitness?

Sarah ist unheimlich gut in Form. Sixpack, ausgeprägte Arme und ein im wahrsten Sinne stabiler Rücken sind, rein körperlich, positive Begleiterscheinungen des Sports. Doch wie wächst man in seinen veränderten Körperbau hinein? Von einem schlanken, projizierten Körperbild hin zu einem Aufbau, der für manche eben aus der Norm fällt?
Darauf hat Sarah eine eindeutige Antwort: Durch den Rückhalt von ihren Eltern, die alles Sportliche zelebrieren, was ihre Tochter ableistet, hat sich ein Fundament ausgebildet, was kaum zu erschüttern ist. Hinzu kommt, dass durch die athletische Prägung der Familie der Körperbau von Sarah immer ebenfalls im athletischen Bereich lag. Sportlich war normal, athletisch war sinnvoll.
Aus diesen beiläufig gefallenen Sätzen kannst du eine unheimlich wichtige Botschaft destillieren: Durch Selbstbewusstsein und Willen lernst du fast schon im Vorbeigehen, dich zu akzeptieren. Dein Umfeld und deine Vision helfen, die Zeit erledigt den Rest.
Dann zählt es, ebenso wie bei Sarah, auch nicht mehr, ob auf Instagram Kommentare abgesetzt werden oder ein Spruch gedrückt wird.

Die eigene Linie ist die Linie, die zählt.

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